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Im Spotlight: Project Wings

Das größte Recyclingdorf der Welt – das plant unser Charity Pot Partner Project Wings, der sich für humanitäre Hilfe, Tierschutz und Umweltschutz einsetzt. Ein Porträt.

Zukunftsvision Recyclingdorf

Auf der zu Indonesien gehörenden Insel Sumatra entsteht derzeit die Zukunft aus Plastik. Was zunächst verwirrend klingen mag, leuchtet auf den zweiten Blick ein: die vier Gründer*innen von Project Wings, Marc Helwing, Erich Stieb, Leonie Deimann und Sebastian Keilholz, haben es sich zur Aufgabe gemacht, aus dem Problem Plastikmüll die Lösung zu machen. Dazu errichten sie derzeit gemeinsam mit ihren indonesischen Kolleg*innen ein gesamtes Dorf aus recyceltem Plastikmüll, das aus 17 Gebäuden bestehen wird.

Sobald es fertig ist, wird es nicht nur Platz für die Einheimischen bieten, sondern auch unter anderem ein Lernzentrum, eine Bäckerei, ein Restaurant und einen Unverpacktladen für Einheimische und Tourist*innen. Arbeitsplätze inbegriffen.

 

Doch wo genau kommt jetzt das Plastik ins Spiel?

Es ist das Baumaterial! Und es liegt auf der Straße. Denn im Rahmen des Projektes wird Plastikmüll gesammelt, gereinigt und zerkleinert. Die Menschen vor Ort stopfen die Schnipsel in alte Plastikflaschen und produzieren so stabile, lang haltende Bauelemente namens “Ecobricks”. Pro Ecobrick erhalten die Menschen von der Organisation umgerechnet 29 Cent, was einer großen, warmen Mahlzeit vor Ort entspricht.

So geht die Produktion gleich mehrere Probleme an: Es wird umherliegender Müll gesammelt, es entstehen Baustoffe für das Projekt und die Einheimischen finden auch in Zeiten von Corona und brachliegendem Tourismus eine Verdienstmöglichkeit.

 

Ein ganzheitliches System: Naturschutz, Tierschutz, humanitäre Hilfe

Das besondere an Project Wings ist dabei, dass die Arbeit alle drei Aspekte vereint, die wir mit unserem Charity Pot fördern. Durch das Sammeln von Müll und die Errichtung eines Info-Zentrums in dem Dorf wird die Natur geschützt. Außerdem finden die Einheimischen so eine alternative Verdienstmöglichkeit zu beispielsweise dem Anbau von Ölpalmen.

Auch in dem einmal fertig gestellten Dorf gibt es dann genügend Möglichkeiten zum Lernen und Arbeiten. Darüber hinaus wird die Natur mit Hilfe von Aufforstungsprojekten und einer Rangerpatrouille nachhaltig geschützt. Gleichzeitig schützt das auch die Tiere, die so nicht mehr ihrem Lebensraum durch Abholzung und Umweltverschmutzung beraubt werden. Nicht zuletzt stellt das Projekt eine langfristige, humanitäre Hilfe dar, denn die Menschen vor Ort haben vielfältige Verdienstmöglichkeiten, können ihre Familien ernähren und werden zeitgleich aufgeklärt. Außerdem hat Project Wings zahlreiche Indonesier*innen vor Ort eingestellt.

 

Die Mission: Find a way, not an excuse

Das Projekt wurde erst im März 2019 gegründet, doch hat sich innerhalb kürzester Zeit in Indonesien etabliert. Es hat inzwischen 8 Mitarbeiter*innen in Deutschland und 40 in Indonesien. Über 3.800 Menschen unterstützen Project Wings, mehr als 25 Kooperationen wurden eingegangen und bereits über 6.200 Bäume gepflanzt.

Das Projekt liegt uns am Herzen, da es einen regenerativen, holistischen Ansatz verfolgt: Es verbindet Tiere, Menschen und Natur. Es schafft Nachhaltigkeit, erhält Lebensräume, wertschätzt Biodiversität und stärkt die Aufklärung.

 

Project Wings: ein ganzheitliches System für Naturschutz, Tierschutz und humanitäre Hilfe nach dem Motto: Find a way, not an excuse. 

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