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Lush Prize 2017: Die Gewinner

Der Kampf gegen Tierversuche ist seit der Unternehmensgründung eines der Hauptanliegen von Lush. Seit 2012 verleihen wir den Lush Prize, um dabei zu helfen, diesen Kampf zu gewinnen. Denn noch immer sind Tierversuche nicht weltweit verboten.

Jährlich verleihen wir neben den Preisen auch 250.000 britische Pfund (etwa 280.000 Euro) an Preisgeldern an Gruppen und Einzelpersonen, die in den Feldern der tierversuchsfreien Forschung, Fortbildung, Öffentlichkeitsarbeit und Lobbyarbeit rund um Tierversuche arbeiten. Gelingt zudem in einem Jahr ein Durchbruch, der es ermöglicht, in der Kosmetikindustrie endgültig auf Tierversuche verzichten zu können, vergeben wir an die daran beteiligten Personen weitere 250.000 Pfund.

Inzwischen geht der Lush Prize in sein sechstes Jahr. Im vergangenen Jahr wurde er erstmals in zwei neuen Kategorien mit einem extra Preisgeld von 100.000 Pfund verliehen – um damit junge Forscherinnen und Forscher in Asien und Amerika zu unterstützen, die eine tierversuchsfreie Karriere anstreben. Insgesamt konnten wir bislang Preisgelder in Höhe von über 1.8 Millionen britischer Pfund verleihen, um Kämpferinnen und Kämpfer gegen Tierversuche zu unterstützen. Die Gewinner des Lush Prize 2017 wurden am Freitag, den 10.11.2017 bekanntgegeben.

Auch in diesem Jahr waren wieder wichtige Entwicklungen und Forschungen zu verzeichnen. Zu den Gewinnern zählen unter anderem The Human Toxicology Consortium Project, welches Regulatoren und Wissenschaftler darin trainiert, Wege zu finden, ohne Tierversuche Effekte auf die Gesundheit von Menschen zu untersuchen. Ebenfalls siegreich ist die französisch-englische Initiative AFABILITY, welche daran arbeitet, von Tieren stammende Antikörper zu ersetzen, sowie ein Team der Harvard University, welches eine Biodruck-Technik entwickelt, mit deren Hilfe es möglich sein soll, 3D Organ-auf-einem-Chip Modelle menschlicher Organe zu produzieren.

Alle Gewinner des diesjährigen Lush Prize:

Dr. Sue-Hyon Lee, Bio Solution Co, Korea – Wissenschaftspreis.

Prof. Jennifer Lewis, USA – Wissenschaftspreis.

Dr. Catherine Willett, Human Toxicology Project Consortium, USA – Fortbildungspreis.

Dr. Jiabin Guo, Institut für Krankheitskontrolle und Prävention, China – Preis für Junge Forscher in Asien.

Dr. Satoshi Koyama, Takashi Universität für Gesundheit und Soziales, Japan – Preis für Junge Forscher in Asien.

Dr. Kenry, Nationale Universität Singapur, Singapur – Preis für Junge Forscher in Asien.

Dr. Renato Ivan de Avila Marcelino, Staatliche Universität Goiás, Brasilien – Preis für Junge Forscher in Amerika.

Dr. Karmel Mansouri, Scitovation, USA – Preis für Junge Forscher in Amerika.

Dr. Davis Pamies, Center for Alternatives to Animal Testing, USA – Preis für Junge Forscher in Amerika.

Dr. Zhen Ma, Syracuse University, USA – Preis für Junge Forscher in Amerika.

Carolina Motter Catarino, Rensselaer Polytechnik Institut, USA – Preis für Junge Forscher in Amerika.

Dr. Nathalie Bock, Technische Universität Queensland, Australien – Preis für Junge Forscher Rest der Welt.

Vanessa Kappings, Karlsruher Institut für Technologie, Deutschland – Preis für Junge Forscher Rest der Welt.

Dr. Sandra Heller, Universität Ulm, Deutschland – Preis für Junge Forscher Rest der Welt.

Anna Monzel, University of Luxembourg, Großbritannien – Preis für Junge Forscher Rest der Welt.
Dr. Rebecca Payne, Newcastle University, Großbritannien – Preis für Junge Forscher Rest der Welt.

Dr. Alison Gray, AFABILITY, Frankreich/Großbritannien – Öffentlichkeitsarbeit.

Nicole Valdebenito Chamorro, Nichtregierungsorganisation Te Protejo, Chile – Öffentlichkeitsarbeit.

Kristie Sullivan, Catherine Willett, Sara Amundson, Physicians Committee for Responsible Medicine/ Humane Society of US/ Humane Society Legislative Fund, USA – Lobbyarbeit.

Mehr Details zum Preis und den Gewinnern erfährst du auf: http://lushprize.org/2017-prize/2017-prize-winners/

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