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ARTIKEL

Soapbox: Animal Equality

Paul McCartney sagte einmal: "Wenn Schlachthöfe Glaswände hätten, wären wir alle Vegetarier" ... aber natürlich haben sie das nicht, und die meisten Menschen wissen nicht, wie Tiere, die als Lebensmittel aufgezogen werden, leben und sterben. Aber jetzt ändert Animal Equality all dies, indem sie Menschen mithilfe von Virtual-Reality in Fabrikfarmen und Schlachthöfe transportieren.

In diesem Jahr haben wir unser iAnimal-Projekt gestartet und als erste Tierschutzorganisation Virtual-Reality genutzt, um die geheimnisvolle, unheimliche Welt der Fleischproduktion zu öffnen und jedem zu ermöglichen, aus erster Hand zu erleben, wie Nutztiere leben - und sterben.

Unser erster iAnimal-Film zeigt Zuschauer*innen Schweinefarmen in Großbritannien, Deutschland und Italien, sowie einen Schlachthof in Spanien. In all diesen Ländern und im größten Teil der westlichen Welt wird die Mehrheit der für Fleisch getöteten Schweine in kargen, schmutzigen Fabrikställen aufgezogen, in denen Zuchtsäue wochenlang auf winzige Abferkelbuchten beschränkt sind – ein Anblick der den Schauspieler von Downton Abbey, Peter Egan, zu Tränen rührte, als er den Film einsprach

"Ich habe noch nie in meinem Leben so etwas Schockierendes gesehen. Es ist verheerend und völlig unmenschlich. Virtual-Reality ermöglichte es mir, den Schrecken des kurzen Lebens von Nutztieren aus nächster Nähe für nur wenige Minuten zu erleben, zu sehen was sie sehen und um ein echtes Gefühl dafür zu bekommen, wie sie leben. Es hat mich zutiefst schockiert und meine Entschlossenheit gestärkt, ihnen zu helfen." sagte Peter Egan.

Die Praktiken, die in Fabrikfarmen und Schlachthöfen stattfinden, werden bewusst vor der Öffentlichkeit verborgen gehalten. Animal Equality glaubt, dass Menschen das Recht haben zu wissen, was hinter diesen verschlossenen Türen passiert, damit Verbraucher*innen fundierte Entscheidungen über die von ihnen gekauften Lebensmittel treffen können.

Durch die Linsen des Virtual-Reality-Headsets fühlen sich Zuschauer*innen in die Farmen und in Schlachthöfe versetzt, zusammen mit allen anderen Tieren gefangen, teilen sie ihr Schicksal. Sie stehen neben einem Mutterschwein, während sie zum sechsten Mal Ferkel zur Welt bringt, die ihr bald weggenommen werden. Sie erleben die extreme Eingrenzung der Abferkelbuchten. Sie erleben das tägliche Leid in einer Schweinefarm. Sie sind genau dort dabei, wenn die Schweine ihren letzten Atemzug machen.

Es ist eine immense, gar intime Erfahrung, die die Betrachter*innen sehr tief bewegt. Mehr als 16.000 Menschen in Großbritannien haben unseren immersiven Film seit seiner Veröffentlichung im März gesehen, darunter fast 9.000 Student*innen an 30 Universitäten. Jede*r ist in einem Schockzustand, wenn er das Headset abnimmt und den fast allgegenwärtigen Satz ausspricht: "Das ist schrecklich, ich hatte keine Ahnung, dass sie so schlecht behandelt wurden", und oft wird auch hinzugefügt: "Ich glaube nicht, dass ich danach wieder Fleisch essen kann."

Und genau das habe ich erwartet. In den letzten 20 Jahren habe ich in unzähligen Fabrikfarmen gefilmt und ich hatte immer das Gefühl, wenn ich Menschen nur dorthin bringen könnte – auf die Farmen –, damit sie sehen können, wie gnadenlos die moderne Landwirtschaft ist, würden sie aufhören, Tiere zu essen. Schweine mit abgeschnittenen Schwänzen und ausgezogenen Zähnen, um Verletzungen zu minimieren, die unvermeidlich auftreten, wenn diese intelligenten Tiere in unzumutbare Ställe gedrängt werden. Hühner, die unter dem Gewicht ihrer Ballonkörper zusammenbrachen und weder stehen noch Futter und Wasser erreichen konnten; Mutterschweine, die hilflos zusehen mussten, wie ihre Ferkel direkt neben ihnen starben während sie hinter den Gitterstäben ihres Käfigs nicht helfen konnten. Der bahnbrechende Virtual-Reality-Film von Animal Equality macht es nun möglich, Menschen dieses Elend aus erster Hand zu zeigen (mit Ausnahme des ekelerregenden Geruchs der Farmen, dem die Tiere nicht entkommen können), und wir beabsichtigen, diese Erfahrung so vielen Menschen wie möglich zugänglich zu machen. Ich habe keinen Zweifel daran, dass wir Leben verändern und retten.

Unser nächster Virtual-Reality-Film ermöglicht es Zuschauer*innen, durch die Augen der am meisten missbrauchten Tiere der Welt zu sehen – Hühner, die in Fabriken gezüchtet werden. Wir haben auch Pläne, Filme über die Milch- und Eierproduktion zu veröffentlichen, um das Bewusstsein für das oft übersehene Leiden zu stärken, das Kühe und ihre Kälber sowie Hühner und Küken in diesen Branchen erleiden.

iAnimal ist für alle auf www.iAnimal.uk verfügbar, wo man den 360 ° -Film ansehen und eine virtuelle Tour machen kann. Traust du dich ihn zu sehen und herauszufinden, was die Fleischindustrie vor dir verbirgt?

Geschrieben von Toni Shephard
UK Director of Animal Equality

Freie Rede ist ein schützenswertes Gut. Wir überlassen unsere Soapbox Menschen, die über ihre Sicht der Dinge berichten wollen. Übersetzt wurde der Artikel von Selin Izgi

 

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