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Zwei Wochen frische Kosmetik

Eminé Rushton, Wellbeing-Autorin und Journalistin für bewusstes Leben, hat für zwei Wochen komplett auf FRISCHE Kosmetik von Lush gebaut. Das Ergebnis:

Unsere britischen Kolleg*innen haben Eminé eine Challenge gestellt: sie sollte ihre länger haltbare Naturkosmetik gegen frische, handgemachte Lush-Hautpflegeprodukte tauschen. Für ganze zwei Wochen. Dabei haben sie und ihre Haut viel gelernt. Aber lassen wir sie selbst zu Wort kommen.

Eminé: „Zu Anfang sei verraten: das macht Spaß. Eine ganze Stunde in meinem liebsten Lush-Shop durfte ich damit verbringen, alle möglichen frischen Gesichtsmasken, Reiniger und Cremes zu testen. Das brachte mich sofort in Gedanken zurück in meine Zeit als Beauty-Journalistin: bedeckt in Lotions, stets auf der Suche nach den perfekten Kosmetik-Produkten. In den letzten Jahren hat sich aber viel geändert. Inzwischen ist meine Beauty-Routine wirklich einfach, auf die Essentials konzentriert und komplett natürlich. Auch mein Fokus hat sich verändert. Ich weiß inzwischen, dass keine Creme mir dabei helfen wird, strahlend und gesund auszusehen, wenn ich nicht insgesamt auf meinen Körper achte. Wahre Schönheit, auch die äußere, kommt eben von innen.

Während ich also so mit Jordan im Shop rede und er auf meine Hautbedürfnisse achtet (sie ist sensibel, mag keine Peelings, liebt Öle), wird mir deutlich, dass auch Lush versucht, Kosmetik holistisch zu betrachten. Jordan berät mich perfekt. Die frische Hautpflege von Lush steckt voller Obst, Gemüse, Pflanzenbuttern, Tonerden, Algen und mehr. Die Pötte in den Regalen sehen toll aus, die frischen Masken liegen auf Eis. Alles duftet beinahe zum Anbeißen gut (Jordan sagt, dass das öfter vorkommt, aber er rät auch lachend davon ab). Ich erfahre, dass ein Großteil der Zutaten bei Lush natürlich ist – aber die meisten Produkte sind nicht zu 100% natürlich. Lush steht zu seiner Richtlinie rund um sichere synthetische Stoffe. Es werden also geringe Mengen leicht verträglicher künstlicher Konservierungsstoffe in Wasserbasierter Kosmetik verwendet, um sie haltbar zu machen. Ich bin davon überzeugt, dass weniger schädliche Konservierungsstoffe Sinn machen, aber ich denke trotzdem, dass alle Kund*innen ihre Kosmetikprodukte genau überprüfen und auswählen sollten – Wissen ist Macht. Dieses Wissen ermöglicht Lush den Kund*innen auf unvergleichliche Weise: Transparenz auf den Etiketten und Tafeln im Shop, auf der Homepage und frei zugängliche Richtlinien.

Als Journalistin, die sich auf Themen rund um das bewusste Leben spezialisiert hat, empfehle ich auch, Seiten im Internet zu konsultieren oder Apps herunterzuladen, die Auskunft über Inhaltsstoffe und ihre Auswirkungen geben.

Ich bin also im Shop und nehme mir viel Zeit und betrachte die Inhaltsstofflisten (auch INCI genannt – das steht für International Nomenclature of Cosmetic Ingredients) der Kosmetik, die mich interessiert, genau. Jordan und ich wählen eine Reihe von Produkten, die ich zuhause für die nächsten zwei frischen Wochen benutzen werde. Hurrah!

Zurück in meinem Badezimmer reinige ich mein Gesicht und bereite mich auf meine abendliche Yogastunde vor. Ich beginne mit dem sanften frischen Reiniger Angels on Bare Skin. Er ist 100% natürlich und enthält unter anderem gemahlene Mandeln, Tonerde, Rosen Absolue und Kamille blau Öl. Eine großzügige Portion vermische ich mit Wasser zu einer angenehm cremigen Paste, die ich über mein Gesicht reibe. Ich fühle, wie sie wirksam reinigt, gleichzeitig aber sanft pflegt. Bei der nächsten Anwendung nehme ich weniger Wasser, damit der Reiniger eher die Textur einer Maske erhält. Diese lasse ich für ein paar Minuten einwirken, bevor ich sie abwasche. Der Effekt ist wunderbar – die Haut ist spürbar weich und auch die Rötung rund um meine Nase hat abgenommen. Angels on Bare Skin wird mein bevorzugter Reiniger für die kommenden zwei Wochen. Statt mit Wasser mische ich ihn manchmal mit Rosenwasser oder Bio-Jojobaöl, wenn ich das Gefühl habe, dass meine Haut extra viel Pflege benötigt.

Nach dem Reiniger greife ich zu dem festen Full of Grace Serum, um meine Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen. Es enthält keine künstlichen Konservierungsstoffe. Die Anwendung macht Spaß. Ich wärme Full of Grace zwischen meinen Händen auf, wodurch es langsam anfängt weich zu werden. Dann massiere ich damit über mein gereinigtes Gesicht. Meine Haut schimmert. Frische Murumurubutter und Cupuaçubutter sorgen für ein seidiges Gefühl, frischer Rosenblütenblätteraufguss und – man glaubt es nicht – Portobellopilze stecken drin, da sie antioxidativ wirken.

Am nächsten Tag habe ich morgens ein wenig mehr Zeit. Ich reinige mich also mit der frischen Gesichtsmaske BB Seaweed. Sie enthält fast ausschließlich natürliche Zutaten, abgesehen von einem kleinen Schuss Parfüm, der sich in der Inhaltsstoff-Liste ganz am Ende befindet. Statt einer Wasserbasis enthält BB Seaweed einen Lindenblüten- und Veilchenblattsud. Ein Sud ist so etwas wie ein Tee: Kräuter oder Pflanzen werden für eine gewisse Zeit in heißes Wasser getaucht. Hinzu kommen Honig, gemahlene Mandeln und Sägetang. Fair Trade Bio Aloe-Gel rundet die Maske ab. Sie ist sehr klärend, reinigend, beruhigend und nährend. Ich verwende sie in den zwei Wochen je zwei Mal pro Woche anstatt des gewöhnlichen Reinigers am Morgen. Ich finde, sie hilft dabei, Pickeln vorzubeugen.

Ein weiterer meiner neuen Lieblinge ist die Maske Oatifix. Sie erinnert mich an meine Tage als Teenager. Damals zerdrückte ich Bananen, mischte sie mit Honig und trug sie auf Gesicht und Haare auf – fertig war eine pflegende Kur. In Oatifix stecken noch Illipébutter, Vanille Absolue (das duftet!), feine Haferflocken und Kaolin. Diese frische Maske spendet Feuchtigkeit wie keine zweite! Sie tut mir vor allem rund um die Nasenlöcher und auf dem Philtrum gut. Besonders hier neigt die Haut an kalten, nassen Tagen mit Heizungsluft und Schnupfen zu Trockenheit. Meine Kinder lieben den Duft und mein jüngstes Kind, das Bananen liebt, probiert natürlich von Oatifix.

Am zwölften Tag fühlt sich meine Haut sehr ölig an und ich brauche ein sanftes Peeling (das passiert meist ein paar Tage vor meiner Periode). Also greife ich zu Cosmetic Warrior. Auch hier sind alle Zutaten 100% natürlich, aber auf den ersten Blick auch ein wenig abschreckend, steckt hier doch neben frischen grünen Trauben und Honig auch noch Knoblauch drin! Der Duft ist nicht der allerbeste von Lush (die Konkurrenz ist aber auch besonders hart, fast alles duftet hervorragend), allerdings verschwinden die Flecken auf meiner Haut schneller als sonst.

Den Rest der Woche verwende ich auch Toner Tabs, die auf Basis von Sodium Bicarbonaten gemacht sind und sprudeln und dampfen, wenn man sie in heißes Wasser steckt. Außerdem greife ich zu den frischen Gesichtsmasken Rosy Cheeks und Catastrophe Cosmetic (bekämpfen beide Rötungen). Anschließend sagt mir meine Haut, dass weniger doch mehr ist, denn an einem Tag habe ich vier Masken ausprobiert, das war ihr zu viel. Lektion gelernt.

Am Ende der zwei Wochen komme ich zu dem Ergebnis, dass ich weniger unterschiedliche Produkte benötige als gewöhnlich, und dass obwohl ich bereits einigermaßen spartanisch unterwegs war. Ich verwende einen Reiniger – Angels on Bare Skin – anschließend das feste Serum, das ganz ohne Verpackung auskommt.

Es fühlt sich unglaublich gut an, die frischen Masken und Reiniger im Kühlschrank zu lagern und gekühlt zu verwenden, vor allem am Morgen. Der Frische-Ansatz geht über die Inhaltsstoffe hinaus. Denn die Produkte riechen frisch, die Textur ist frisch und auch die Erfahrungen sind es. Jeder einzelne Schritt meiner Beauty-Routine macht Spaß. Die meisten Lush Produkte wirken auch richtig schnell.

Als die zwei Wochen vorbei sind, sieht meine Haut umwerfend aus. Sie strahlt, ist beruhigt, fühlt sich genährt und straff an, abgesehen von ein paar Unreinheiten, an denen aber mein Vier-Masken-An-Einem-Tag-Test schuld ist. Am wichtigsten ist jedoch, dass mir bewusst wird, seit welch einer langen Zeit meine normalen Cremes, Lotions und anderen Kosmetikprodukte schon in meinem Regal stehen. Das ist ein Weckruf. Die meisten meiner frischen Lush Produkte sollten innerhalb von drei Wochen verbraucht werden. Anschließend bringe ich die leeren Pötte in den Shop. Dort erhalte ich im Tausch für fünf Pötte eine frische Gesichtsmaske gratis. Die Pötte werden recycelt und neu befüllt. Ich liebe diesen Kreislauf. Frisch gemacht, gekühlt, benutzt – wieder zurückgegeben und los geht es von Neuem. Außerdem wirken die Produkte persönlich, denn sie wurden wirklich von den Menschen hergestellt, die auf den jeweiligen Stickern abgebildet sind. Oh ja, daran könnte ich mich absolut gewöhnen.“

Kommentar (1)
1 Kommentar

sososema_2139143

über 6 Monate her

Leider wird Oatfix aus dem Programm genommen....
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